Hochgradige prostatische intraepitheliale Neoplasie HG PIN  (Bild 2)
     
ZENTRUM FÜR PATHOLOGIE  
ESSEN-MITTE  
   

Methoden in der Pathologie


An unserem Zentrum sind direkt oder indirekt alle modernen Methoden der Pathologie etabliert. Hierzu gehört die Immunhistologie ebenso wie die In-Situ-Hybridisierung und Molekularpathologie.

Hervorzuheben sind vor allem die seit neuerer Zeit etablierten prädiktiven (prognostischen) Marker und therapierelevanten Zielmoleküle ('targeted therapie') der bösartigen Neoplasien. Das sind z.B. der EGF-Rezptor bei Adenocarcinomen der Lunge, der Herceptinrezeptor bei Mammacarcinomen oder der K-RAS-Genstatus bei Dickdarmcarcinomen (Aufzählung ohne Vollständigkeit).

Zur Anwendung kommen neben der Immunhistologie die chromogene In-Situ-Hybridisierung (Cish), die PCR-Untersuchung und Gensequenzierung. Ferner Können durch diese neueren Methoden familiär bedingte Krebserkrankungen (sog. erblich bedingter Krebs) abgeklärt werden.